Für viele war es immer ein Kindheitstraum, doch jetzt kann dieser wahr werden. Mit einer Ausbildung zum Polizisten kannst du etwas gutes tun. In brenzligen Situationen ist es deine Aufgabe einen kühlen Kopf zu bewahren.

Polizist ist jedoch nicht gleich Polizist. Es wird unterschieden zwischen Bundespolizei, Landespolizei, BKA oder der Polizei des Deutschen Bundestages. Die Landes- oder Schutzpolizei kümmert sich etwa um Delikte wie Diebstähle oder Verkehrsunfälle und ist in jedem Bundesland eigenständig organisiert. Im Gegensatz dazu ist die Bundespolizei in ganz Deutschland einheitlich geregelt. Sie übernimmt beispielsweise Aufgaben an Bahnhöfen, Flughäfen und Grenzen.

Um die Ausbildung zu beginnen, wird vorerst deine Polizeidiensttauglichkeit in Form eines Tests geprüft. Es gibt regelmäßig einen schriftlichen, einen sportlichen und einen polizeiärztlichen Einstellungstest. Außerdem stehen ein Vorstellungsgespräch und – meistens nur im gehobenen Polizeivollzugsdienst – ein Gruppengespräch an. Wer einen Realschul- oder Hauptschulabschluss hat, kann sich auf den mittleren Polizeivollzugsdienst bewerben und wird nach der Ausbildung vor allem in der Bereitschaftspolizei oder im Streifendienst eingesetzt. Mit einer allgemeinen Hochschulreife kannst du in den gehobenen Polizeivollzugsdienst eintreten. Dort absolvierst du dann ein Duales Studium an einer Polizeifachschule. Im gehobenen Dienst hast du ein höheres Gehalt, was damit zusammenhängt, dass du leitende Positionen übernimmst.

Empfehlung für Interessierte:

Wichtig ist ein gewisses Durchsetzungsvermögen, sowie ein selbstbewusstes auftreten. Unter Stress solltest du dich selbst beherrschen können, um nicht unkontrolliert zu handeln. Sport sollte für dich kein Fremdwort sein. Wenn du es liebst jeden Tag unterschiedliche Dinge zu erleben, kann diese Ausbildung für dich die richtige Wahl sein.