Die schriftlichen Prüfungen werden in den Leistungskursen und dem schriftlichen Grundkurs absolviert. Dabei werden die Aufgaben von dem Kultusministerium zusammengestellt. Dabei gibt es meist für jedes Fach zwei bis drei unterschiedliche Klausuren, zwischen welchen der Lehrer oder die Schüler selbst entscheiden können, welche sie bearbeiten möchten.

Die Termine der schriftlichen Abiturprüfungen sind zentral festgelegt und können schon ein Jahr vorher eingesehen werden. Die der mündlichen Prüfungen richten sich jedoch an den Terminkalender der Schule und werden von jeder einzeln bestimmt.

Die Termine legen fest, welches Fach an welchem Tag geschrieben wird. Dabei ist es egal, ob der Leistungskurs oder der Grundkurs belegt wird. Beginn ist für beide Kurse am selben Tag, um dieselbe Uhrzeit. Bei dem Inhalt der Klausur wird  zwischen Grundkurs und Leistungskurs unterschieden. Die Zeitdauer entspricht dem belegten Kurs. Grundkurse erhalten weniger Aufgaben und dafür weniger Zeit, um die drei Stunden. Leistungskurse bekommen eine umfangreiche Klausur und entsprechend dazu mehr Zeit für die Bearbeitung, meist vier Stunden.

In den Klausuren sind abhängig von dem Fach unterschiedliche Hilfsmittel erlaubt. Taschenrechner in Naturwissenschaften, Wörterbücher in Deutsch oder weiteren Fremdsprachen. Lektüren die zum Beispiel in Deutsch Thema sein könnten dürfen nicht mit in die Klausuren genommen werden.