Der NC, auch Numerus Clausus genannt, läuft einem während der Abizeit und vor allem der Zeit danach, bei der Anmeldung zu einem Studienfach zum Beispiel, immer wieder über den Weg.

 

Was ist der NC?

Wenn man Numerus Clausus aus dem lateinischen übersetzt, heißt das soviel wie beschränkte Zahl. Also eigentlich gibt der NC an, wieviele freie Plätze die Universität zur Verfügung stellen kann. Das heißt, dass bei den Bewerbern/Bewerberinnen als erstes diejenigen zugelassen werden, die den besten Notendurchschnitt haben. Danach wird dann immer ein Punkt nach unten gegangen, bis das Studienfach komplett belegt ist.

Also gibt der NC an, bei welchem Wert die Zulassungsbeschränkung des letzten Jahres, für einen bestimmten Studiengang lag. Der Grund, warum der NC nur die Beschränkung des letzten Jahres angibt ist der, dass, je nachdem wie viele Interessierten sich auf einen Studiengang bewerben, der NC entweder steigt oder fällt. Jedoch kann man den Numerus Clausus des vorigen Jahres als Ausgangspunkt nehmen, um zu wissen, ob man im darauffolgendem Jahr, oder Semester, eine Chance hat. Jedoch kann der genaue NC für das kommende Semester niemals genau vorhergesagt werden.

 

Woher weiß man seinen NC?

Der eigene NC wird mit der Abiturdurchschnittsnote gleichgesetzt, welche sich aus den Abiturnoten errechnen lässt. Lag der NC, des gewünschten Studienfachs, beispielsweise bei 2,5 und man selber hat den Durchschnitt 2,2, dann ist die Chance hoch, dass man im nächsten Jahr für dieses Studienfach zugelassen wird. In diesem Beispiel hat man umgangssprachlich einen NC von 2,2.

Natürlich ist es auch möglich mit einem schlechteren NC, als für den Studiengang angegeben, trotzdem angenommen zu werden. Durch ein Nachrück- oder Losverfahren hat man dennoch eine Chance.