Diesen Studiengang kann man als Weiterführung des Chemie Unterrichts aus der Schule sehen.

Ein großer Teil der modernen, industriellen Entwicklung basiert auf der Entdeckung von neuen Reaktionen, Chemikalien und Materialien. Aber auch auf der Weiterentwicklung von Produkten. Während des Studiums erwarten dich Laborpraktika mit dem professionellen Einsatz von Feststoffen, Flüssigkeiten und Gasen für die Durchführung von Reaktionen. Du benötigst keine besonderen Voraussetzungen, denn die Grundlagen werden dir in den ersten Semestern vermittelt. Es schadet jedoch nicht Mathematik und Englisch Kenntnisse zu haben. Dies erleichtert einem den Einstiegt.

Die meisten Lehrveranstaltungen werden von Laborpraktika begleitet, in denen man auch das sichere Arbeiten im Labor lernt. Zudem beinhaltet die Vorlesung „Toxikologie und Rechtskunde“ die Wirkungsweisen von Chemikalien auf den Körper und Grundlagen des Chemikalienrechts. Abschließen tut man das Bachelorstudium mit einer Bachelorarbeit. Diese ist eine erste eigene wissen­schaftliche Arbeit. Nach dem Bachelor Studiengang ist es möglich, noch ein forschungsorientierten Master in vier Semestern anzuschließen.

Erfahrungsberichte zum Studiengang

F. (22 Jahre)

Universität Duisburg-Essen

Ich habe mich schon immer für Chemie als Unterrichtsfach interessiert und habe dann in der 10. Klasse Chemie-Leistungskurs gewählt. Ab diesem Zeitpunkt war mir klar, dass ich ein Chemie Studium machen will. Was diese Entscheidung unterstützt, ist der große praktischen Anteil, den man durch die Experimente hat. Zudem kann man in diesem Fach forschen. Für das Studium benötigt man nur das Abitur und meist keinen NC. Im Wintersemester 2015 habe ich begonnen zu studieren und brauche wahrscheinlich 8 Semester. Was aber nicht der Regelstudienzeit entspricht.

Meine Semestergebühren werden von meinen Eltern bezahlt. Jedoch habe ich durch Arbeit in den Ferien mir einiges an Geld dazu verdient.

Zu empfehlen ist das Chemiestudium nur den Leuten, die wirklich von dem Schulfach überzeugt waren!