Nach dem Abi erstmal ein bisschen die Welt bereisen und was neues sehen. Aber wie finanziert man diese ganze Reise? Indem man sich in einer Stadt für einen Gelegenheitsjob bewirbt und solange arbeitet, bis man sich die nächste Reise finanzieren kann. So bekommt man viel Berufserfahrung und man hat gleichzeitig die Möglichkeit Land und Leute kennenzulernen.

Natürlich kannst du nicht einfach irgendwo hingehen und dort anfangen zu arbeiten. Du brauchst ein Visum. In Australien, Neuseeland und Kanada gibt es das sogenannte Working Holiday Visum mit dem du dazu berechtigt bist, dich in diesem Land aufzuhalten und zu arbeiten. Es kann jedoch sein, dass man für das Visum bestimmte Voraussetzungen braucht. Informiere dich darüber am besten früh genug im Voraus, falls du Dokumente oder ähnliches beantragen musst.

 

Persönliche Erfahrungen

C. ( 19 Jahre)

Ich wusste schon länger, dass ich nach meinem Abi einfach mal etwas neues erleben und auf eigenen Beinen stehen wollte. Und natürlich wollte ich gerne die Welt sehen. Deshalb habe ich schon in der 10 Klasse den Entschluss gefasst, nach der Schule Work and Travel zu machen. Ich bin nicht mit einer Organisation geflogen, sondern habe alles für mich alleine geplant und organisiert. Es gab keine bestimmten Voraussetzungen, auf die ich achten musste. Ich kann aber im Nachhinein sagen, dass vieles leichter ist, wenn man Volljährig ist.

Im Oktober 2017 bin ich los geflogen und im Juni 2018 war ich dann wieder Zuhause. In dem Zeitraum war ich in Australien, Neuseeland und Indonesien.

Die meiste Zeit habe ich in einer Bar gearbeitet. Kurzzeitig war ich auch als Au Pair tätig, wo ich dann auch noch in einem Frozen-Joghurt Laden gearbeitet habe.

Was ich besonders gut fande, war, dass man sehr viele coole, neue Leute, aus allen Teilen der Welt kennengelernt hat. Unter anderem deshalb würde ich auf jeden Fall nochmal einen Auslandsaufenthalt machen.

Grundsätzlich würde ich Work and Travel jedem empfehlen! Es ist eine super Erfahrung, die mich, in meinen Ansichten und Entscheidungen, sehr geprägt hat . Das ist einfach was, was einem keiner nehmen kann und ich glaube, es gibt keine Zeit, wo ich mehr über mich und die ganze Welt gelernt habe.