Egal ob Feen, Vampire oder die Heinzelmännchen. Die Geschichten und Sagen die es über sie gibt scheinen unendlich. Doch was viele nicht wissen, der Ursprung der Fabelwesen steckt häufig in Krankheiten.

Vampir

Der Vampir ist bekannt, als ein Wesen mit weißer Haut, was verbrennt wenn es an die Sonne kommt und sich von menschlichem Blut ernährt. 

Vergleicht man diese Vorurteile mit Symptomen beziehungsweise Auswirkungen der Krankheiten Xeroderma pigmentosum oder Polymorphe Lichtdermatose. Umgangssprachlich sind diese auch als Sonnenlicht Allergien bekannt. Denn bei diesen Krankheiten reagiert die Haut auf UV- Strahlen. Sind betroffene dennoch UV-Strahlen ausgesetzt äußert sich dies beispielsweise durch Verbrennungen oder Bläschen auf der Haut. Aus diesem Grund meiden sie die Sonne und gehen vorsätzlich Nachts aus dem Haus.

Geht man davon aus, dass die Medizin zu früheren Zeiten noch nicht weit genug war, um diese Krankheiten zu erkennen, ist die Entstehung der Sage eines Vampirs gar nicht mehr so abwegig. 

Elfen

Auch Elfen können auf ein Krankheitsbild zurückgeführt werden. Das Williams-Beuren-Syndrom beschreibt eine Genmutation, bei welcher ein Teil des 7 Chromosoms verloren geht. Typisch für dieses Syndrom ist, dass Betroffene sehr zierlich sind und eher klein sind. Auch Gesichtsdysmorphien sind nicht unüblich, wodurch beispielsweise eine spitze Nase zustande kommt. Dies geht einher mit dem Aussehen, welches in Geschichten und Märchen oft von Elfen oder Feen gezeigt wird.

Außerdem weisen mit dem Williams-Beuren-Syndrom betroffene Personen eine sehr hohe Wortgewandtheit auf, wodurch sie sich oft vornehm ausdrücken.